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2014.12.15
Verschiedenes

Zentrale ÖBV-Fortbildung 2014

Zentrale ÖBV-Fortbildung 2014

Am 13./14. Dezember 2014 fand die diesjährige ÖBV-Fortbildung statt. Diese Veranstaltung war an ein breites Zielpublikum (Eltern, Trainer/Instruktoren/Übungsleiter aus den LV/Vereinen, Funktionäre) gerichtet.


Für diese große bzw. breitgefächerte Gruppe an Leuten wurde ein reichhaltiges Programm geboten: ÖBV-Sportkoordinatorin Rena Eckart referierte zu Beginn über das neue Fördersystem seitens des Bundes bzw. die sich daraus ableitenden Zielsetzungen für dem ÖBV. Interessant waren vor allem die Hinweise, wie die ÖBV-Landesverbände und Mitgliedsvereine davon profitieren und partizipieren können.

Anschließend referierte der Leiter der Laufbahnberatung des Vereins KADA (Karriere Danach), Wolfgang Stockinger, über die Möglichkeiten, die SpitzensportlerInnen und auch NachwuchsleistungssportlerInnen erhalten können, um ihre schulische bzw. berufliche Ausbildung und die leistungssportliche Karriere parallel „unter einen Hut zu bringen“. Nach dem Referat bot eine Podiumsdiskussion die Möglichkeit, sich diesem Thema speziell im Badminton zu widmen. So beantworteten u.a. Daniel Graßmück (Nationalspieler/ÖBV-Athletensprecher/Jgd.-Nationaltrainer), Roman Zirnwald (Nationalspieler) und Alexandra Mathis (ehem. Nationalspielerin) Fragen zu ihren Erfahrungen i.S. der Dualen-Karriere. Den anwesenden Eltern, Trainern und Jugendnationalkadermitgliedern wurde schnell klar, welche Herausforderungen bewältigt werden müssen. Fazit: Spitzensport und Studium sind parallel machbar, sofern man diesen Lebensabschnitt passend plant, lernt, ihn gut zu managen und dabei professionelle Hilfestellung annimmt.

Bevor es in den praktischen Teil (in die Halle) ging, erläuterte ÖBV-U17/19-Nationaltrainer Daniel Graßmück, wie die Entwicklungsziele in den einzelnen Nachwuchsklassen und Trainingsabschnitten methodisch erfolgreich aufeinander aufgebaut werden. Auf einzelne Themen dieser Trainingsmethodische Grundkonzeption (TMGK) von U11 – U19 wurde in den nachfolgenden Praxiseinheiten näher eingegangen.

Während Daniel Graßmück im U17/U19-Praxisteil gezielt auf generellen Problemstellungen der technisch-taktischen Ausbildung einging, zeigte U15-Nationaltrainerin Tina Riedl an Hand von Beispielen, wie die Qualität des Trainings, mittels Zielsetzung (seitens der SpielerInnen UND auch durch die Heimtrainer) bzw. durch Visualisierung (als Ergänzung innerhalb des Techniktrainings) gesteigert werden kann. Als Abschluss des ersten Tages bot Doppelspezialist Roman Zirnwald praxisnahe Einblicke in spezifisches Doppel-/Mixedtraining. Parallel zu dieser Praxiseinheit, gab es einen interessanten Erfahrungsaustausch zum Thema „Stellenwert des Übungsleiters/Trainers in im Verein“, welcher von Alexander Almer (Vizepräsident Leistungssport) moderiert wurde.

Am Sonntagvormittag nahmen 12 Trainer/innen, unter der fachlichen Anleitung von ÖBV-U13-Nationaltrainer Christoph Almer die Möglichkeit war, die Wirkung methodischer Reihen zum Erlernen ausgewählter Basistechniken auszuprobieren. Die Teilnehmer erkannten schnell die Wirkung einer wohl überlegten methodischen Reihe. So konnte u.a. erstaunlich schnell die Aufgabe „Wie bringe ich einem Kinder der Altersklasse U11 einen Überkopfschlag bei?“ gelöst werden. Nebenbei wurde in diversen Trainergesprächen auf viele individuelle Problemstellungen eingegangen.
Das generelle feedback zur Fortbildung war sehr positiv. Schade war nur, dass sich viele Übungsleiter und Trainer/-innen, die Tag für Tag auf allen Ebenen im ÖBV unterrichtend tätig sind, diese Chance entgehen ließen. Hier gab es eine sehr gut aufbereitete Form, in effektiver Art und Weise, um das eigene Wissen zu ergänzen und sich letztendlich selbst zu profilieren.

Teilnahme verpasst?

Die Zentrale ÖBV-Fortbildung 2015 findet in eben diesem Format am 12./13. Dezember statt. Es ist geplant, auch unter dem Jahr in Eintagesveranstaltungen Praxiswissen zu vermitteln.

Bilder von der Veranstaltung:



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