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2016.08.08
International

Rio 2016 - nur noch 3 Tage...

Rio 2016 - nur noch 3 Tage...
Elisabeth Baldauf bestreitet am Donnerstag ihre Auftaktpartie. "Seitdem wir in Rio sind, steigen die Vorfreude und die Anspannung. Ich freue mich auf die Spiele", so Baldauf. (Foto: privat)

Am 11. August schlagen Elisabeth Baldauf und David Obernosterer bei den Olympischen Sommerspielen in Rio auf. Für das Ländle-Duo sind es die ersten Spiele. Wir haben sie vor ihrem ersten Match zum Interview gebeten. Den Anfang macht Elisabeth Baldauf (EB).

ÖBV: Spürst Du schon das ganz große Kribbeln?
EB: Auf jeden Fall! Begonnen hat es mit der Einkleidung. Seitdem wir in Rio sind, steigen die Vorfreude und die Anspannung. Ich freue mich auf die Spiele.
ÖBV: Sind das Training und die Vorbereitung anders als sonst vor großen Turnieren?
EB: Beides ist nicht anders. Ich will es auch vom mentalen her auch so wie jedes andere Turnier sehen. Es nimmt einfach Druck heraus. Wir schauen, dass wir jeden Tag in die Halle kommen, unser Kraft- und Laufprogramm beibehalten, damit wir am Donnerstag in Topform auflaufen. Wir haben an den letzten Kleinigkeiten gefeilt und viele Sparringsmatches gespielt.
ÖBV: Wie ordnest Du die Olympia-Teilnahme ein gegenüber Deinen internationalen Titeln?
EB: Bei internationalen Turnieren über 3-4 Tage gut zu spielen, hat natürlich auch etwas, aber die Teilnahme ist eine Leistung, die man über ein Jahr bringen muss. Der Druck war sehr groß. Es gab viele Höhen aber auch Tiefen. Ich freue mich riesig, hier in Rio mit den Besten der Welt zu starten. Es ist mein bisheriger Karrierehöhepunkt.
ÖBV: Du könntest als erste ÖBV-Dame bei Olympia ein Spiel gewinnen - überwiegt Druck oder Vorfreude?
EB: Ich weiß, dass ich österreichische Badmintongeschichte schreiben könnte. Ich empfinde mehr Vorfreude. Ich will meine Leistungen abrufen, die ich in den letzten Wochen erbracht habe und wenn das gelingt, bin ich sehr gefährlich für meine Gegnerinnen.
ÖBV: Welche Ziele hast Du Dir für Olympia gesteckt?
EB: Ziel ist, nicht nur dabei sein, sondern auch Spiele zu gewinnen.
ÖBV: Siehst Du es eher als Vor- oder Nachteil zuerst gegen die Topspielerin in der Gruppe zu spielen?
EB: Ich sehe es als Vorteil, da ich gleich in meinem ersten Match ein hohes Spieltempo gehen muss und mich in der Partie gegen Natalia Perminova ein niedrigeres Spieltempo erwartet. Zudem wird die Russin gegen mich zum ersten Mal auf dem Spielfeld stehen, während ich bereits ein Match absolviert habe.
ÖBV: Vielen Dank für das Interview und alles Gute für die Spiele!
EB: Danke!


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