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2017.11.24
International

Para-Badminton-WM in Südkorea

Para-Badminton-WM in Südkorea
Henriett Koósz (rechts) erreichte bei ihrer ersten WM-Teilnahme die Top 16 (Foto: ÖBV).

Der dritte Tag der Para-Badminton-WM begann aus österreichischer Sicht mit einem Sieg im Damen-Doppel und endete mit einer Niederlage im Einzel-Achtelfinale.
Henriett Koósz gewann gemeinsam mit der Türkin Narin Uluc gegen Tatiana Gureeva und Irina Kuzmenko aus Russland in zwei Sätzen. Gegen Yeon Sim Kim/Ok Cha Son (KOR) und Yutong Liu/Jing Zhang (CHN) musste sich die österreichisch-türkische Paarung jeweils in zwei Sätzen geschlagen geben. Am Ende wurde es somit der dritte Platz in Gruppe F, der nicht zum Aufstieg in die k.o.-Phase reichte. Gegen die beiden asiatischen Gegner gab es erwartungsgemäß nichts zu holen. Natürlich gab es noch ein paar Abstimmungsprobleme. Dafür, dass Henriett und Narin jedoch zum ersten Mal miteinander gespielt haben, war die Leistung gut. Der Sieg gegen die Russinnen war nur am Ende des zweiten Satzes eng und ansonsten nie in Gefahr, so Betreuer Michael Dickert.
Im Einzel bekam es die Österreicherin in der Runde der letzten 16 mit Piyawan Thinjun aus Thailand zu tun. Koósz begann fulminant, erspielte sich bis zur Hälfte des ersten Satz eine hohe Führung. Dann riss der Faden und Satz eins ging mit 21:17 an Thinjun. In Satz zwei setzte sich die Thailänderin ab, Koósz kam heran, musste sich am Ende jedoch mit 17:21 geschlagen geben. Sehr schade, weil mehr möglich war. Am Ende waren es leider zu viele unerzwungene Fehler. Wir nehmen jedoch viel Positives von dieser WM, bei der das Niveau so hoch wie nie zuvor war, mit - die positive Entwicklung seit einem Jahr; Top 16 bei der ersten WM-Teilnahme; die Matches auf diesem Niveau, die uns weiterbringen; die Sparrings, die sehr wertvoll sind; die Analyse der Gegnerinnen und neue Erkenntnisse beim BWF-Trainerworkshop, bilanziert Dickert.


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Info-Box

Para-Badminton-WM, 22.-26.11., Ulsan/Südkorea

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