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2019.09.24
International

Deutsche Bundesliga

Deutsche Bundesliga
Leon Seiwald feierte sein Debüt in der 1. Deutschen Bundesliga (Foto: Badmintonphoto.com)

Nach Luka Wraber wechseln nun auch Leon Seiwald und Serena Au Yeong in die 1. Deutsche Bundesliga.
Luka Wraber ist bereits seit 2017 fixer Bestandteil der 1. Mannschaft des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim. Leon Seiwald und Serena Au Yeong spielen ab dieser Saison beide für den TSV 1906 Freystadt und haben vor Beginn der österreichischen Bundesliga von ihren Erwartungen an die deutsche Liga und den diversen Unterschieden der beiden Ligen erzählt.


Leon Seiwald: Dies ist meine erste Saison in Deutschland beim TSV Freystadt, davor habe ich schon 5 Jahre in der österreichischen 1.Bundesliga bei drei verschiedenen Vereinen gespielt. Da es für mich wichtig ist so starke Gegner wie nur möglich zu bekommen, ist der Wechsel in eine stärkere Liga natürlich ein wichtiger Schritt für meine Entwicklung. Nach 5 Jahren in der österreichischen Liga kenne ich hier die meisten Gegner bereits und auch die besseren finanziellen Möglichkeiten der deutschen Vereine haben natürlich meine Entscheidung zum Wechsel beeinflusst.
Die deutsche Liga ist in vielen Aspekten sehr unterschiedlich im Vergleich zur Österreichischen, da auf drei Gewinnsätze bis 11 gespielt wird. Außerdem sind 10 Teams in der Liga und nicht wie in Österreich 6. Weiters werden in Deutschland 7 Spiele pro Begegnung gespielt und nicht 8, da in Deutschland das 3.Herreneinzel nicht gespielt wird und die Punkteverteilung ist dann auch noch ein bisschen anders als in Österreich.
Mein Team besteht hauptsächlich aus jungen Spielern, einzig Oliver Roth (GER) und Rasmus Bonde (DEN) sind knapp über dreißig Jahre alt und gelten somit als die Routiniers. Beide sind ehemalige Vizeeuropameister im Doppel und daher sehr erfahren, was vor allem beim Coaching einen großen Unterschied macht. Im Doppel spielen Max Flynn (englischer Nationalteamspieler), Johannes Pistorius (deutscher Nationalteamspieler) und Florian Waffler- unser Teamcaptain. Im Herreneinzel spielen Fikri Ihsandi Hadmadi aus Indonesien, Hannes Gerberich -der auch Deutscher ist aber mit mir am Nationalteamstützpunkt in Wien trainiert- und ich. Bei den Damen spielen Kristin Kuuba (estische Nationalteamspielerin), Fee Teng Liew (englische Nationalteamspielerin) und Serena Au Yeong.



Serena Au Yeong: Ich spiele seit September in Deutschland beim TSV Freystadt, zuvor habe ich in der ersten österreichischen Bundesliga gespielt und zwar für den BCM Feldkirch. Im Frühjahr habe ich ein sehr gutes Angebot von dem deutschen Verein bekommen und da die deutsche Liga wirklich ein sehr hohes Niveau hat, habe ich zugesagt, um hier wertvolle Erfahrung zu sammeln. Zu den Unterschieden der Spielsysteme ist noch hinzuzufügen, dass die Stimmung bei den Bundesliga Begegnungen in Deutschland ganz anders ist, da viel mehr Zuschauer vor Ort sind.
Der erste Spieltag für uns war bereits am 7. September, mit 5:2 konnten wir gewinnen und die ersten Punkte holen. In der letzten Saison war die Mannschaft sehr stark und konnte bis ins Viertelfinale gelangen. Demnach ist auch diese Saison wieder das Erreichen der Playoffs (dh. eine Top 6 Platzierung nach Hin- und Rückrunde) das Ziel.
Ich fühle mich in meiner neuen Mannschaft extrem wohl und kann sehr viel von meinen Kameraden lernen. Bis jetzt bin ich sehr gespannt und freue mich auf die Begegnungen. Der Verein ist sehr familiär und auch abseits des Feldes zb beim gemeinsamen Essen herrscht immer gute Stimmung.


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