Referat für Genderangelegenheiten

ÖBV-Gender-Projekt am „Tag des Sports 2011“ gestartet


Badminton Interessierten wurden Details nähergebracht

Die Projektbeschreibung in aller Kürze

Unmittelbar nach der ÖBV-Strategiesitzung im Mai diesen Jahres war es beschlossene Sache: Alle fünf olympischen Disziplinen müssen sich zukünftig gleichwertig entwickeln können.
Der ÖBV benötigt somit Damen für Einzel, Doppel und Mix im Nationalteam. Dazu sind entsprechend ausgebildete Spielerinnen und das passende Trainer- und Betreuerpersonal notwendig. Vor allem im Nachwuchsleistungssport in den Vereinen, Landesverbänden und Regionen muss den jungen Sportlerinnen und Sportlern eine optimale Betreuung geboten werden.

Damit war die Idee zum vorliegenden Langzeitprojekt des Österreichischen Badminton Verbandes geboren. Alle möglichen Ressourcen wurden geprüft und mit der Unterstützungsmöglichkeit einer Anschubfinanzierung durch „WoGoS“ bzw. „100%SPORT“ dem Kompetenzzentrum für Chancengleichheit von Mann und Frau im Sport, eine Institution des Sportministeriums als umsetzbar befunden.
Das ÖBV-Projekt gilt als Pilotprojekt und demonstriert, wie es insbesondere in der Sportart Badminton möglich wird, den weiblichen Athletenanteil, innerhalb einer „Athletinnen-Pipeline“ kontinuierlich und langfristig gesichert, anzuheben.

Ausgehend von einer exakten Statusanalyse in Bezug auf Trainings- und Wettkampfsteuerung in den einzelnen Ausbildungsebenen (Schule & Verein, Landes- und Bundesfachverband) werden Problemursachen definiert, Lösungswege diskutiert, gefunden und begangen. Darauf aufbauend soll an speziellen, noch auszuwählenden Standorten in Österreich, mit besonderen Maßnahmen vor allem der weibliche Nachwuchs und gleichzeitig deren Ausbildungs- und Betreuerpersonal konsequent auf den gemeinsam festgelegten Entwicklungsweg gebracht und unterstützt werden.

Eine nachhaltig und intensiv betriebene Ausbildung und Erziehung von talentierten und intrinsisch motivierten Mädchen auf ihrem Karriereweg zum Spitzensport soll somit sichergestellt werden. Gleichzeitig ist es notwendig, strukturelle und sportliche Voraussetzungen zu schaffen bzw. vorhandene Strukturen zu optimieren, um eine deutlich größere Anzahl von Mädchen und Frauen den Schritt vom Nachwuchsleistungssport zum Badminton-Spitzensport zu erleichtern.

Mit dem Projekt wurde eine Konzeptgrundlage zur optimalen Förderung des Mädchen- und Damenbereiches erstellt. Die 2016 geplante Inbetriebnahme eines ÖBV-Bundes-Damenleistungszentrums wäre ein ebenso notwendiges Strukturdetail, wie die Entwicklung eines vertrauensvollen Miteinanders zwischen Vereinen, Landesverbänden und dem ÖBV - eines nachhaltige „WIR-Gefühls“ auf diesem Weg.

http://ladies.badminton.at wird über den Projektverlauf informieren.

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